08.08. > 06.09. I Si sapis sis apis I Theodor Vollmer (†)

Die Zeit der Renaissance definierte nach welchen Regeln und Formen gesellschaftliche Gruppen leben und wirken sollten. Dem Künstler im 16. Jhr. riet man sich an dem antiken Vorbild „Si sapis, sis apis – Wenn du weise bist, sei wie eine Biene“ zu orientieren. Denn Inspiration will gesammelt werden – von den unterschiedlichsten Blüten – um sie schlussendlich in einem Werk
zu integrieren.

In vielerlei Sinn war THEODOR VOLLMER ein Mann der Renaissance, ein Künstler, vielseitig interessiert, hartnäckig in der Sache, akribisch und stets auf der Suche nach Neuem im Alten. In Erinnerung beleuchtet die Ausstellung sein umfangreiches Schaffen von den Anfängen an der Kunstakademie, seinem Engagement für antike Bausubstanz, der Kunst im privaten, wie auch im öffentlichen Raum, sowie sein profundes Wissen um historische Gartengestaltung.

Vernissage: Freitag | 07.08.26. | 18.00 Uhr | Musik: Aaron Antes

 

 

> Homepage des Künstlers

08.08. > 06.09. I Kopfbilder I Aaron Antes

Im Mittelpunkt der Arbeiten von AARON ANTES (Urbach bei Stuttgart) steht der menschliche Kopf. Seine Skulpturen aus Massivholz und Acrylbilder auf Pappelholz verbinden gegenständliche und abstrakte Elemente und eröffnen durch bewusste Verfremdung neue Perspektiven. Themen wie Entwicklung, Zerstörung oder Freiheit spiegeln sich in den einzelnen Werken wider und laden zur eigenen Interpretation ein.

In seiner Kunst verbindet Aaron Antes traditionelles Handwerk mit einer zeitgenössischen, eigenständigen Bildsprache. Tradition versteht er dabei als Ausgangspunkt für Neues – mit dem Ziel, den Blick auf Kunst immer wieder neu zu öffnen.

Als studierter Konzertgitarrist gestaltet er die musikalische Umrahmung der Vernissage mit Eigenkompositionen.

Vernissage: Freitag | 07.08.26. | 18.00 Uhr | Musik: Aaron Antes

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04.07. > 02.08. I Zwischen uns der Blick

Vernissage: Freitag | 03.07.26. | 18.00 Uhr | Musik: Polina Neumann – Violine

Die Ausstellung eröffnet einen sensiblen Raum zwischen Nähe und Distanz, in dem Porträts zu Trägern von Erinnerung und Präsenz werden.

Zwei unterschiedliche künstlerische Positionen treten in einen stillen Dialog und laden zum Innehalten ein. Durch Zeichnung und Malerei entfaltet sich ein Raum, in dem der Blick erwidert wird – als Begegnung, als Konfrontation, als Erinnerung. Sehen wird zur Beziehung.

Die farbenfrohen, mit Acryl gemalten Werke von KATRIN HAMANN stellen den Menschen und die Natur ins Zentrum – mal im Einklang, mal in Disharmonie, aber immer verbunden.

katrin-hamann.de

Die großformatigen, mit gespitztem Bleistift gezeichneten Porträts von CHRISTIANE MAUTHE erscheinen in strengem Schwarz-Weiß und ganz fokussiert auf Charakter und Wesen der dargestellten Personen.

Christiane Mauthe


Einladungskarte als PDF


 

 

 

30.05. > 28.06. I Romantic Rebellion

Vernissage: Freitag | 29.05. | 18.00 Uhr | Eröffnung mit Breakdance-Crew „Grafters“

Patrik Wolters, alias BeNeR1, ist ein professioneller Graffiti-Künstler, der seine Leidenschaft für Hip-Hop und Style-Writing seit den 1990er-Jahren verfolgt. Er ist international bekannt und gestaltet weltweit Murals und Fassaden. BeNeR1 legt Wert darauf, Graffiti als echte Kunstform zu etablieren und über die kulturellen Ursprünge der Hip-Hop- und Graffiti-Szene aufzuklären.

Die Ausstellung „Romantic Rebellion“ verbindet klassische Meisterwerke mit zeitgenössischer Graffiti- und Hip-Hop-Kultur. Barocke Pracht, romantische Sehnsucht und urbane Subkultur verschmelzen zu einer faszinierenden Fusion von Vergangenheit und Gegenwart. „Romantic Rebellion“ wurde 2025 bereits in Wunstorf gezeigt und ist nun für die Zehntscheune um einige neue Werke erweitert worden.


Kurzfilm von der Vernissage auf Instagram:


Pressemeldung Ausstellung Romantic-Rebellion

Homepage des Künstlers: bener1.de


Bericht in der aktuellen Ausgabe von kunst:art 109 (Mai/Juni 2026):

 

25.04. > 25.05. I 2FOLD

Vernissage: Freitag | 24.04.26 | 18.00 Uhr

Simone Distler´s Bilder sind Streifzüge des Denkens und Empfindens. Obgleich sie keine Abbilder von Landschaften malt, entstehen Assoziationen zur Natur. Strukturen, die malerische Geste und das Arbeiten mit überlagerten Farbschleiern greifen ineinander und ermöglichen eine überraschende Zwiesprache im Betrachter.

Homepage: Simone Distler

Die Grafiken und Plastiken von Kathrin Schwarz bewegen sich zwischen Nachdenklichkeit und feiner Ironie. Vertraute Elemente erscheinen darin wie aus der Wirklichkeit gelöst, um in verfremdeter Gestalt neue Bedeutungen anzunehmen. Die Titel ihrer Werke wirken wie gesetzte Wegmarken – sie weisen Richtungen, ohne den Betrachtenden seiner eigenen Deutungen zu berauben.

Homepage: Kathrin Schwarz

 

09.08. > 07.09. I Everything is blurry

Vernissage: Freitag | 08.08.25 | 18.00 Uhr

THOMAS RITTER (Lauenau) präsentiert einige frühe Arbeiten aus den
1990er Jahren, neue Bilder auf Leinwand und Papier plus Linoldrucke.
Seine Gemälde werden in Deutschland, Schweden, Norwegen, den Niederlanden, Belgien und den USA gezeigt. Beeinflusst von Kunstbewegungen wie dem Informel oder dem Abstrakten Expressionismus hat Ritter einen sehr persönlichen Stil entwickelt, „in Farben umgesetzte Musik“.

Durch die Prozesshaftigkeit seines Vorgehens beim Malen werden seine Farbflächen nie monochrom, sondern bleiben schwingend und changierend.
Seine Farbwahl ist stark von erdigen Tönen geprägt. Für Ritter besitzt es einen großen Reiz, in der Abstraktion die Figuration zuzulassen, seien es Landschaften, Menschen, Bäume oder Boote. Und beim Malen hört er grundsätzlich Musik. So wird er zu einem Medium, das Klang in Farben und Formen übersetzt. Seine Bilder strahlen etwas tief Geheimnisvolles aus: “In ihnen begegnen den Farben auf eine unergründliche Weise die Elemente Klang, Raum und Zeit“ (Lena Naumann).

Homepage des Künstlers: tomasritter.org

 

 

05.07. > 03.08. I Ordnung und Widerstand

Vernissage: Freitag | 04.07.25 | 18.00 Uhr

HANNES BARTELS (Detmold) zeigt u.a. großformatige Bilder zu Erfahrungen
unserer Zeit. Beim Betrachten seiner Arbeiten ist nicht der sich distanzierende
oder analytische Verstand gefragt, sondern der mitfühlende, der dann auf
Hilfe und Veränderungen sinnt und sich nicht von der Vision anderen Lebens
abbringen lässt.

Die figurativen Arbeiten von LISA STARKE (Bückeburg) reflektieren sowohl
institutionelle Strukturen als auch individuelle, biografisch geprägte Erfahrungen mit Verlust und Ritual. Durch die Überlagerung von Form, Motiv und Bedeutung entstehen Arbeiten, die gleichermaßen dokumentieren, dekonstruieren und offenlegen.

Die Werke von VERA PAWELZIK (Bückeburg/Atlanta, USA) basieren auf
geometrischen Formen, Linien und Farben, um Ausgewogenheit und Harmonie zu erzeugen. Die Malerei folgt mathematischen und ästhetischen Prinzipien, wobei Intuition und konstruktives Denken miteinander verschmelzen.

Begleitprogramm  zur 3. Kunstausstellung 2025

25. Juli | Workshop als Schul-Ferien-Aktion: Zeichenmaschine nach Dürer mit H. Bartels